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Gesundheitsumfrage der Bundesagentur für Arbeit unter den Mitarbeitern

Unter dem Motto: „Gesunde und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – sie sind die Voraussetzung für gute Leistungen der Bundesagentur für Arbeit“ – startete die Bundesagentur für Arbeit (BA) im Juni 2012 eine Umfrage unter den bundesweiten Mitarbeitern. Rund 24 000 beteiligten sich daran. An dieser repräsentativen Umfrage haben demnach 67 Prozent Frauen, 33 Prozent Männer, 25 Prozent Teilzeitkräfte und 11 Prozent Führungskräfte teilgenommen.

Die Fragen beinhalteten die Rahmenbedingungen wie Arbeitsplatzausstattung, Ergonomie, wichtige Einflussfaktoren auf gesundes Arbeiten, wie Führung, Team- und Arbeitssituation. Bei der Auswertung unterstützte die Universität St. Gallen aus der Schweiz, um so einen Vergleich zu anderen Organisationen herzustellen.

Die Ergebnisse 

Gegenseitige Unterstützung

Besonders hervorzuheben ist das Ergebnis der sozialen Unterstützung durch die Kolleginnen und Kollegen. Die Teams arbeiten gut zusammen und helfen sich gegenseitig bei der Bewältigung der täglichen Herausforderungen in der Arbeit.

Anders sieht es jedoch schon bei der Unterstützung durch die Führungskräfte aus. So wird die Gesundheitsorientierung und –prävention als etwas schwächer gesehen.

Arbeitsfähigkeit 

Im Vergleich zu anderen Unternehmen wird der Gesundheitszustand und die damit verbundene Arbeitsfähigkeit als gut bewertet. Liest man weiter, so wird festgestellt, dass sich 13 Prozent der Befragten allerdings als eigentlich arbeitsunfähig bezeichnen. Dieses gilt sowohl für die psychische Beanspruchung als auch für den Gesundheitszustand allgemein. Da es keinen nennenswerten Unterschied zwischen Mitarbeitern mit oder ohne Behinderung gibt, gilt dieses als ein gutes Miteinander zwischen den Kollegen.

Identifizierung mit der BA 

Eine sehr hohe Bereitschaft bei der BA zu bleiben, bestätigt die Frage nach der Kündigungsabsicht. Jedoch besteht ein Optimierungsbedarf bezüglich der Arbeitgeberattraktivität sowie der Identifikation mit der Bundesagentur für Arbeit. Geschwächt wird dieses durch die Aussage, dass diese Handlungsfelder aktuell in vielen Unternehmen diskutiert werden.

Das Fazit der BA 

Es besteht keine ausschließliche Beeinflussung der klassischen Handlungsfelder wie Ergonomie, Arbeitsplatzausstattung oder Sportangebote für die Gesundheit und dem Wohlbefinden der Mitarbeiter. Ebenso für die Gesundheit bedeutsam sind andere Themen. Dazu zählen gute Führung und Zusammenarbeit, Arbeitsorganisation, Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie die Arbeitgeberattraktivität.

Eine gesundheitsorientierte Führung und die gelungene Balance von Beruf und Familie helfen mit, die Burnout-Gefahr zu verringern. So stellt die BA fest, dass gesundheitsorientiertes Verhalten und Führung noch wichtiger werden muss. Ein Prozess, der laut der Bundesagentur für Arbeit einen mehrjährigen Prozess nötig macht. Und sie beginnt sofort damit. Das bedeutet, dass alle Regionaldirektionen und besondere Dienststellen über die Ergebnisse detailliert informiert wurden. Eine wirksame Strategie muss zusammengeführt werden. Dabei ist ein gegenseitiger Austausch unter den Dienststellen wichtig.  Die Führungskräfte erhalten dazu die Instrumente von Seminaren, Handlungshilfen und Informationen.

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird der Tipp gegeben, sich mit ihren Führungskräften auszutauschen. Dabei sollen sie erwähnen, was ihnen persönlich fehlt, was benötigt wird und wie es ihnen geht. Und in kleinen Schritten kann viel erreicht werden.

Die Darstellung dieser Umfrage wiederspiegelt nur das Ergebnis und nicht meine persönliche Meinung oder Erfahrungen. Diese sind u.a. hier zu finden: altonabloggt

In diesem Sinne: Frohe Gesundheit!

Ergänzende Informationen dazu vom Demografie-Kongress Oktober 2012 und Betriebliches Gesundheitsmanagement der BA

Quelle: Zeitung: Dialog – Ausgabe 1/2013 20. Jahrgang der Bundesagentur für Arbeit

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Information

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am 21. Februar 2013 von in Bundesagentur für Arbeit und getaggt mit , , .

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